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    <title>Mike's Blog (Artikel mit Tag Oberbürgermeisterwahl)</title>
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    <description>...oder: Muss die Welt das wirklich wissen?</description>
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    <pubDate>Mon, 01 Nov 2010 15:11:21 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: Mike's Blog - ...oder: Muss die Welt das wirklich wissen?</title>
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    <title>Oberbürgermeisterwahl 2010</title>
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            <category>Flensburg</category>
            <category>Nachrichten</category>
            <category>Politik</category>
            <category>Privat</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Mike Schulte)</author>
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    &lt;dl&gt;&lt;dt&gt;&lt;font face=&quot;verdana, arial, sans-serif&quot;&gt;Als (vor
	fast 30 Jahren) Zugereister will oder muss ich mich nun noch mal zur OB-Wahl in Flensburg
	äußern:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist m. E. wirklich traurig, was sich hier zur
	Zeit in Flensburg abspielt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da hat man in unserer Stadt einen
	OB, mit dem &amp;quot;eigentlich&amp;quot; alle zufrieden waren, auch wenn
	während seiner bisherigen Amtszeit sicherlich nicht alles Gold war,
	was glänzte. Aber wirklich gravierende Verfehlungen hat man Klaus
	Tscheuschner bisher offensichtlich nicht nachweisen können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und
	trotzdem schafft es die gewählte Ratsversammlung nicht, sich im
	Interesse unserer Stadt zusammen zu raufen und sich darauf zu
	einigen, dass dieser OB weitermachen soll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ganz im Gegenteil:
	Der amtierende OB wird „aus dem Dorf gejagt“ und es werden nach
	und nach Unmengen an Kandidaten aus dem Hut gezaubert als wäre man
	in einer billigen Magieshow. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und es geht auch längst nicht
	mehr nicht um Qualifikation, nein, es geht mittlerweile nur noch
	darum, dass jede der im Rat vertretenen Parteien ihren ganz
	persönlichen Favoriten durchsetzt. Und ergänzt wird das Ganze dann
	auch noch um Exoten, die sich darüber hinaus auch noch von der
	Lokalpresse im Wahlkampf behindert, sprich unbeachtet fühlen.
	&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ganz im Ernst Leute:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich stehe auf dem Standpunkt,
	dass der Verwaltungschef einer Stadt - und nichts anderes ist der
	Oberbürgermeister von Flensburg - ganz einfach von seinem Job
	richtig Ahnung haben sollte, und zwar völlig unabhängig ob er ein
	und wenn ja welches Parteibuch er in der Tasche hat!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Politische
	Beschlüsse fällt immer noch der gewählte Rat dieser Stadt, der OB
	hat diese Beschlüsse gemeinsam mit seinen Mitarbeitern nach bestem
	Wissen und Gewissen umzusetzen, nicht mehr aber auch nicht
	weniger!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da hat bei der Entscheidung die Zugehörigkeit zu
	einer Partei aber auch gar nichts zu entscheiden! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das
	einzige, was ausschlaggebend sein darf, ist die Qualifikation des
	Bewerbers für den Job des Verwaltungschefs oder der
	Verwaltungschefin einer Stadt mit bummelig 90000 Einwohnern,
	bummelig 1000 Mitarbeitern (Die im Übrigen auch eine qualifizierte
	Führungsspitze erwarten können und müssen!) und bummelig 240 Mio
	€ Schulden!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch ich habe in den letzten Wochen den
	&amp;quot;Wahlkampf&amp;quot; der Kandidaten verfolgt und was da häufig an
	&amp;quot;heisser Luft&amp;quot; und pauschalen Aussagen kam, dass lässt
	den „Otto-Normal-Flensburger“ schnell zu der Meinung gelangen
	&amp;quot;Ist doch völlig egal, wen ich wähle, die machen eh nicht
	das, was ich will&amp;quot;!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also eigentlich ein genaues Abbild
	dessen, was leider schon bei den letzten „echten“ politischen
	Wahlen zu beobachten war:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es wird versucht, mit Platitüden
	das Wahlvolk für sich zu gewinnen und mit teils reisserischen
	Parolen von fachlichen Defiziten abzulenken. Und bestimmte
	Kandidaten beherrschen nicht einmal das, wie auf der letzten
	Podiumsdiskussion am Dienstag für jeden Zuschauer klar zu erkennen
	war! Da wäre der ein oder andere Rethorik-Kurs zuvor sicherlich
	angebracht gewesen.... &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach meinem Verständnis sollte es so
	sein, dass, wenn ein Posten in einem Betrieb zu besetzen ist - und
	auch eine Stadtverwaltung kann als Betrieb angesehen werden -,
	dieser ausgeschrieben werden muss mit ganz konkreten fachlichen
	Anforderungen an die Bewerber. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vergleiche ich die aktuelle
	Situation mit der Bewerbung für einen&amp;#160; sogenannten „normalen“
	Job, dann wäre für den ein oder anderen Kandidaten schon das
	Einsenden der Bewerbungsunterlagen eine klassische Fehlinvestition
	gewesen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dummerweise wird der OB der Stadt Flensburg aber
	von den wahlberechtigten Einwohnern gewählt und jeder, der genügend
	Unterstützerunterschriften nachweisen kann, muss als Kandidat
	zugelassen werden. Tja, &amp;quot;jeder&amp;quot; heisst aber tatsächlich
	&amp;quot;jeder&amp;quot; und das merkt man leider.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich kann für uns
	Flensburger nur hoffen, dass der- oder diejenige, der/die am Ende
	das Rennen macht, wirklich soviel Erfahrung in der Leitung einer
	derart großen Behörde und auch ein gut
	funktionierendes, überregionales Netzwerk hat, dass er oder sie für
	unsere Stadt in der Zukunft wirklich das leisten kann, was zwingend
	notwendig ist, um im Rahmen der Möglichkeiten, die die Politik
	ihm/ihr anbietet, das Bestmögliche für meine - mittlerweile -
	Heimatstadt Flensburg zu erreichen. &lt;/font&gt; &lt;/dt&gt;&lt;/dl&gt; 
&lt;div id=&quot;tlx_div_editable&quot; dir=&quot;LTR&quot;&gt; 
&lt;dl&gt;&lt;dt&gt; &lt;font face=&quot;verdana, arial, sans-serif&quot;&gt;Besonders ärgerlich ist im
		Übrigen natürlich auch, dass bei derart vielen Kandidaten
		voraussichtlich niemand im ersten Wahlgang die notwendige Mehrheit
		erreicht und somit gleich wieder weitere Kosten für den nächsten
		Wahlgang auf Flensburg zu kommen! &lt;/font&gt;&lt;/dt&gt;&lt;/dl&gt; 
&lt;/div&gt; 
&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Thu, 28 Oct 2010 20:58:54 +0000</pubDate>
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    <title>Oberbürgermeisterwahl 2010 - jetzt schon ein Desaster</title>
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            <category>Flensburg</category>
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    <author>nospam@example.com (Mike Schulte)</author>
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    &lt;p&gt;Man mag zu ihm stehen, wie immer man will, aber seinen Job, den hat der aktuelle Oberbürgermeister der Stadt Flensburg, Klaus Tscheuschner, in den letzten Jahren wirklich gut und im Sinne der Flensburger Bürger gemacht. Aber genau das scheinen speziell die politschen Parteien in Flensburg vergessen oder nicht mitbekommen zu haben:&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Der Posten eines Oberbürgermeisters ist grundsätzlich der eines Verwaltungschefs und nicht der eines Politikers! Ein OB hat mit seiner Stadtverwaltung die Vorgaben der Politik, in unserem Fall des Stadtrats, umzusetzen: Nicht mehr, aber auch nicht weniger!&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Und was machen - bis auf (noch?) wenige Ausnahmen - die in Flensburg vertretenen Parteien? &lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Man ignoriert diesen Umstand einfach und fängt an, diesen Posten zu einem politischen &amp;quot;umzubauen&amp;quot;! Dabei ist die Qualifikation der Kandidaten offensichtlich völlig unerheblich! Den Umgang mit einem Budget von 100 Mio € und die fachliche Führung aller Mitarbeiter in der Stadtverwaltung den schafft man doch locker ganz nebenbei, schliesslich können Politiker ja alles. Hauptsache, das Parteibuch ist das richtige!&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Schließlich beweist die Politik das ja immer, wenn in der sogenannten &amp;quot;Großen Politik&amp;quot; nach Neuwahlen das große Postenroulette beginnt. Gestern Wirtschafts-, heute Verteidigungsminister, gestern Innen-, heute Finanzminister... Also nichts leichter als das!&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Nehmen wir doch mal als ein Beispiel den &lt;a title=&quot;SSW Kandidat&quot; target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://ssw-fl.de/fl/de/presse/show.php?ID=9565&quot;&gt;Kandidaten des SSW&lt;/a&gt;, Simon Faber:&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;&amp;quot;Er ist nicht das klassische Verwaltungsprofil, sondern er kann mit 
unverbrauchten Augen auf die bisherigen Strukturen in Verwaltung und 
Politik schauen und neue Wege vorschlagen&amp;quot;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Na prima! Dieser Mann hat das Allheilmittel für Flensburg in der Tasche! Er löst, da er ja unverbrauchte Augen hat, alle Probleme der Stadtverwaltung. Schliesslich hatten seine Vorgänger überhaupt keine Vorstellung davon, wie die Verwaltung einer Stadt wie Flensburg zu organsieren ist!&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Nicht das mir die anderen Kandidaten wirklich besser gefallen, aber bei Herrn Faber wird sogar offen heraus gestellt, dass er von Verwaltung überhaupt keine Ahnung hat! Und den soll man zum Verwaltungschef, sprich zum Oberbürgermeister wählen? Ok, das ist vielleicht immer noch besser, als einen Partyfotografen an die Spitze der Verwaltung unser Stadt zu stellen, wie das &lt;a title=&quot;Flensburger Tageblatt 16.07.2010&quot; target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.shz.de/artikel/article//ob-kandidaten-die-naechsten-bitte.html?cHash=030c1bac6c&amp;amp;no_cache=1&amp;amp;sword_list[0]=piratenpartei&quot;&gt;Flensburger Tageblatt&lt;/a&gt; es von der Piratenpartei berichtet.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Als Flensburger finde ich es bedauerlich, was in meiner Stadt gerade abläuft und unerträglich, dass die &amp;quot;Postenschacherei&amp;quot;, die bei politischen Ämtern heute leider Gang und Gäbe ist, nun auch auf die Verwaltung ausgeweitet wird. &lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Soviel zum Thema der Trennung von Legislative und Exekutive.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Wed, 21 Jul 2010 13:39:11 +0000</pubDate>
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